Vogel des Jahres 2017
















Hornissen


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NABU Willich

Ortsverein Willich publiziert von Harry Abraham

April war zu kalt: kein Honig und weniger Obst

So wie bei Leo Dörenkamp, Vorsitzender des Imkervereins Viersen-Stadt, sieht es in vielen Züchterregalen aus: Die Gläser für den Frühjahrshonig müssen leer bleiben. Die Frühjahrsernte ist der Kälte zum Opfer gefallen. FOTO: J. Knappe    weiterlesen……

Der Schwammspinner auf dem Weg von der Hardt nach Willich

Schwammspinner fressen sich gerade von der Hardt in Richtung Willich. Die Sommerlinden haben da wenig Chancen ihr Blattgrün zu behalten. Heute zählt er zu den am meisten gefürchteten Schädlingen. Ist der Baum leergefressen seilen sie sich ab.

Neersener Schlosspark: Raupen sind reif für die Insel

Neue Bewohner hat die Schmetterlingsinsel im Neersener Schlosspark. Peter Kunz setzte sie mit Erstklässlern aus.

Neersen. Die großen Gaze-Boxen, die Peter Kunz mitgebracht hat, ziehen die Schüler der Klasse 1a der Neersener Vinhovenschule magisch an. Der Schmetterlingsfachmann vom Naturschutzbund (Nabu) Kempen öffnet eine der Boxen per Reißverschluss und entnimmt vorsichtig eine Raupe. „Wisst ihr, was das ist?“, möchte er wissen. „Eine Raupe“, schallt ihm die Antwort mehrstimmig entgegen. Dass aus Raupen Schmetterlinge werden, das wissen die jungen Naturfreunde ebenfalls, aber in welchen sich diese Raupe einst verwandeln wird, das kann nur geraten werden.

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Baumhummeln wurden umgesiedelt

Beim Betreten einer kleinen Lagerhalle bemerkte der Mieter ein brummen in der Zwischendecke sobald Erschütterungen z.B. durch eine zugeschlagene Tür hervorgerufen wurden. Er ging davon aus, dass Hornissen dort ein Nest gebaut hätten. Mit einem Gegenstand stieß er gegen die Decke um zu lokalisieren woher das Brummen kam. Wie sich herausstellte waren es Baumhummeln, die  sich dort  eingerichtet hatten. Ein Nest so groß wie eine Kaffeeuntertasse war dort von einer Baumhummelkönigin angelegt worden. Die Angst gestochen zu werden ist bei vielen Menschen sehr ausgeprägt, so dass hier auf eine Beseitigung des Nestes bestanden wurde. Eine Umsiedlung in einen Hummelnistkasten in dem sich das Volk ungestört weiterentwickeln kann war hier die beste Lösung.

Hummeln sind normalerweise recht friedlich, doch manche Arten wie z.B. Baumhummeln sind im Nestbereich sehr verteidigungsbereit. Die Baumhummeln hatten ihr Nest besonders clever angelegt um Parasiten wie Wachsmotten den Zugang zum Nest so schwer wie möglich zu machen. Ungefähr anderthalb Meter krabbelten sie vom Einflugloch durch Mineralwolle um dort ihr Nest zu bauen, damit es von Wachsmotten die ihre Eier ebenfalls gerne im Nest ablegen nicht entdeckt wurde. So auch in der Zwischendecke dieser Lagerhalle.

Die Isolierung musste aufgeschnitten werden um an das Nest heran zu kommen. Durch Absaugung wurden die Hummeln in eine Umsiedlungsbox gesaugt. Das Nest wurde in einen Hummelnistkasten verfrachtet und die Hummeln später dazugesetzt. An anderer Stelle kann sich die Brut nun in Ruhe entwickeln.

Die Baumkletterer

Es ist wieder soweit. Ende Mai Anfang Juni ist die Brut der Steinkäuze soweit, dass wir die Nistkästen der Steinkäuze in Willich kontrollieren, um zu sehen wie sich der Bestand entwickelt hat.

Gespannt auf das was uns erwartet prüfen wir unser benötigtes Werkzeug, laden die Leiter aufs Auto und fahren los.

Es ist morgens 9:00 Uhr und schon ziemlich warm. Wir wollen bis zur Mittagszeit so viele Nistkästen wie möglich kontrolliert haben, denn die Arbeit ist ganz schön schweißtreibend.

Leiter vom Dachgepäckständer lösen, runter heben, an den Baum hieven, hochklettern, Kasten aufschrauben aber dann……   Ist der Nistkasten belegt, sind junge Steinkauze drin, oder ist er leer? Jedes mal wieder ein spannender Moment.

Drei Finger zeigt Herbert Knipprath oben von der Leiter nach unten blickend als er den Deckel geöffnet hat.

Zufrieden kann ich drei Jungkäuze auf meiner Liste dazu schreiben.

Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt, damit wir in den nächsten drei Tagen alle 38 Nistkästen kontrollieren können. Einige sind reparaturbedürftig oder müssen gereinigt werden und benötigen neues Kleintierstreu. Hin und wieder muss auch ein Nistkasten umgehängt werden, da ein Platz ungünstig ist, oder die Wiese unter den Bäumen nicht durch Beweidung kurz gehalten wird.

Die Witterung macht ihr übriges und so muss auch hin und wieder ein Nistkasten komplett ausgetauscht werden.

Wir ziehen weiter zum nächsten Standort.

Hier wird besonderes Geschick verlangt, denn es wurde ein neuer Zaun gezogen, so dass wir mit der Leiter nicht mehr so nahe an den Nistkasten kommen. Um über dicke Baumäste zu gehen um an den Nistkasten zu kommen muss man schon schwindelfrei sein.

Steinkäuze mögen große und saubere Kästen mit Kleintierstreu, denn dort wo neue Nistkästen montiert wurden, haben wir den größten Bruterfolg.

Gegen Mittag haben wir 13 Nistkästen kontrolliert. Geschafft für Heute !

Das Jahr 2017 ist für die Steinkäuze nicht schlecht denn in 17 Nestern haben wir 50 Jungkäuze zählen können. 19 Nistkästen waren nicht belegt.